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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 4 >> Quelle Challenge - Klinikum-Team Hand in Hand ins Ziel

Quelle Challenge - Klinikum-Team Hand in Hand ins Ziel

„Der Einlauf in das vollbesetzte Stadion ist der absolute emotionale Höhepunkt, das sind Endorphine pur.“ Noch immer gerät Uwe Stadelmeyer, Pflegedienstleiter der Klinik für Notfallmedizin und internistische Intensivmedizin, ins Schwärmen, wenn er vom Zieleinlauf des Quelle Challenge in Roth erzählt.

Der Challenge in Roth ist der größte Langstrecken-Triathlon der Welt. 2.500 Einzelstarter und die Mitglieder von 500 Staffeln aus 50 Nationen schwammen 3,8 Kilometer durch den Kanal, um danach 180 Kilometer Fahrrad zu fahren und 42 Kilometer zu laufen. Das Team Klinikum Nürnberg zeigte dabei Flagge und kam mit zehn Einzelstartern und zwölf Staffeln ins Ziel. Zusammen mit Daniela Hägel, Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Notaufnahme im Klinikum Nord, und Dr. Bernd Langenstein, Oberarzt in der Gastroenterologie, bildete Stadelmeyer die einzige Staffelmannschaft des Teams Klinikum Nürnberg, das nur aus Mitarbeitern des Klinikums zusammengesetzt war.

Geschafft: Gemeinsam laufen Uwe Stadelmeyer, Daniala Hägel und Dr. Bernd Langenstein (v.l.n.r.) beim Quelle Challenge ins Ziel ein.
 

Den Auftakt machte Daniela Hägel (23), die seit ihrem 14. Lebensjahr Schwimmwettkämpfe bestreitet. Mehrere Monate vor dem Challenge hatte sie fast täglich trainiert. Nun ging sie nach einer Stunde und 22 Minuten aus dem Wasser, übergab den Transponder an Uwe Stadelmeyer (47) und fieberte fortan mit. „Das ist fast schlimmer, als wenn man selbst gegen die Uhr kämpft.“ Stadelmeyer hatte sich mit einem Trainingslager und einer Alpenüberquerung auf diesen Moment vorbereitet und übergab nach sechs Stunden und 42 Minuten an Dr. Bernd Langenstein (48). Der Oberarzt ging trotz Verletzung an den Start und hielt mit einer Zeit von vier Stunden und elf Minuten gut durch. „Das Gefühl, Roth mit zu erleben, ist ein ganz besonderes“, meint Langenstein, der schon in Berlin und New York einen Marathon gelaufen ist.

Die letzten 500 Meter lief das Trio Hand in Hand ins Ziel, zwölf Stunden und 19 Minuten nachdem Hägel als Startschwimmerin am frühen Morgen in den Kanal gesprungen war.        

 

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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