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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 4 >> Personalien

Personalien

Auf Einladung der Akademie für Wissenschaften von Usbekistan hielt Dr. Anwar Chaudhri (62), auf einer internationalen Tagung über Kernphysik und deren Anwendung einen Hauptvortrag im Plenum und zwei Forschungsvorträge. Der ehrenamtlich im Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie im Klinikum Süd tätige Medizinphysiker referierte über die medizinische Analyse von Spurenelementen mit modernsten physikalischen Geräten sowie über die Herstellung von speziellen Beschleunigern für die so genannte Alphatherapie, die eine der modernsten Methoden der Krebstherapie darstellt.

 

Prof. Frank Erbguth (53), Chefarzt der Neurologie, wurde vom Vorstand der „Akademie für Ethik in der Medizin“ in Göttingen zum Mitglied der Akademie berufen. Die Akademie beschäftigt sich bundesweit mit der wissenschaftlichen Erarbeitung und Vermittlung von Ethik in der Medizin. Außerdem wurde Erbguth in die zehnköpfige Kommission „Leitender Krankenhausärzte“ der "Deutschen Gesellschaft für Neurologie" berufen.

 

Im Rahmen des 4. Gemeinsamen Kongresses der Österreichischen Gesellschaft für Gerontologie und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie wurde Dr. Hans Jürgen Heppner (45), Oberarzt in der Klinik für Notfallmedizin und Internistische Intensivmedizin und am Institut für Biomedizin des Alterns des Lehrstuhls Innere Medizin-Geriatrie der Universität Erlangen-Nürnberg) zusammen mit Prof. Dr. Holger Rupprecht vom Klinikum Fürth in Wien für ihre gemeinsame Arbeit „Operative Optionen in der Thorax- und Lungenchirurgie - Paradigmenwechsel beim geriatrischen Patienten“ mit dem Posterpreis ausgezeichnet. Rupprecht und Heppner konnten anhand der Auswertung von 67 thoraxchirurgischen Eingriffen bei geriatrischen Patienten, die 75 Jahre und älter waren, zeigen, dass Alter kein eigenständiger Risikofaktor für solche Eingriffe ist. Die Juroren hoben das interdisziplinäre Engagement der Preisträger in ihren Bemühungen um die betagten Patienten hervor.

 

Zum „außerplanmäßigen“ Professor (APL) an der Universität Erlangen-Nürnberg für das Fachgebiet Innere Medizin wurde PD Dr. Stefan John (48), Oberarzt in der Medizinischen Klinik 4 (Nephrologie) des Klinikums Nürnberg und des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg, ernannt. John lehrt an der Universität Erlangen-Nürnberg im Gebiet Innere Medizin, Intensivmedizin und Nephrologie. Sein Arbeitsschwerpunkt ist der Funktionsbereich Intensivmedizin, hier beschäftigt er sich auch wissenschaftlich vor allem mit den Erkrankungen Sepsis und akutem Nierenversagen sowie den damit verbundenen Organersatzverfahren. Er ist zudem Leiter des nordbayerischen Regionalzentrums des Deutschen Sepsis Netzwerkes (SepNet). John studierte in Berlin und Würzburg Medizin. 1989 begann er seine Tätigkeit in der Medizinischen Klinik 4 des Klinikums Nürnberg und der Universität Erlangen-Nürnberg als Assistenzarzt in der Nephrologie. 2001 wurde zum er Oberarzt ernannt und ist seitdem für den Funktionsbereich „Intensivmedizin“ verantwortlich.

 

Gertrud Müller (49) wurde als Diplom-Pflegewirtin in den Stab des Vorstandes berufen. Ihre Aufgabe wird es sein, die Kliniken bei der Pflegedokumentation und der Etablierung von Expertenstandards zu unterstützen und bei Veränderungsprozessen im Bereich Pflege auf deren Umsetzbarkeit im Pflegealltag zu achten. Müller begann 1981 ihre Ausbildung zur Krankenschwester im Klinikum. Seither hat sie in verschiedenen Fachbereichen und Funktionen gearbeitet, zuletzt  als stellvertretende Stationsleitung in der Herzchirurgie. Daneben war sie als Dozentin u.a. im Institut für Weiterbildung, dem heutigen cekib, aktiv. Von 1997 bis 2001 studierte sie Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt. Das Studium schloss sie 2001 mit dem Titel Diplom-Pflegewirtin ab.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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