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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 4 >> Neues Berufsbild - Die ersten Chirurgisch-Technischen Assistenten

Neues Berufsbild - Die ersten Chirurgisch-Technischen Assistenten

„Es war mir sofort klar, dass ich dafür die richtige bin“, erzählt Pamela Frötscher, als sie hörte, dass man sich im Klinikum von der Fachkrankenpflegerin für den Operationsdienst zum Chirurgisch-Technischen Assistenten (CTA) qualifizieren kann. 18 Monate später ist sie eine der ersten drei CTAs im Klinikum und nimmt stolz die von Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann überreichte Urkunde entgegen.

Zusammen mit Paul Babel und Stanislaw Kilik hat Frötscher in den eineinhalb Jahren lange Einsätze in Herz-, Gefäß- und Unfallchirurgie absolviert. Nun darf sie in der Herzchirurgie selbstständig Venen für Bypässe entnehmen oder in der Unfallchirurgie Drainagen legen, per Elektrokoagulation Blutungen stillen und Wunden vernähen. „Wir haben sehr viel gelernt und haben dabei, weil wir uns als Pilotprojekt um vieles selbst kümmern mussten, sehr wohl ein paar graue Haare bekommen“, betont Frötscher.

Die CTA-Weiterbildung wurde vom Centrum für Kommunikation, Information und Bildung (cekib) des Klinikums entwickelt. Christine Limbacher, stellvertretende cekib-Leiterin sieht den CTA als Teil „neuer Strukturen im Krankenhaus“. Sie freute sich über „den Mut der ersten drei, sich darauf einzulassen“. „Es werden nicht die letzten drei sein“, fügte Klinikum-Vorstand Estelmann hinzu. Der Chirurgisch-Technische Assistent eröffne der Pflege, „sich im medizinischen Bereich weiterzubilden und ein neues Berufsfeld zu erschließen“.
Trio: Paul Babel, Pamela Frötscher und Stanislaw Kilik (v.l.n.r.) sind die ersten drei Chirurgisch-Technischen Assistenten im Klinikum.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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