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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 4 >> Kinder-Jugendpsychiatrie - Neuer Niedrigseilgarten

Kinder-Jugendpsychiatrie - Neuer Niedrigseilgarten

Tanzen auf einem Seil, die Balance auf einem schwingenden Baumstamm halten, sich etwas trauen und anderen vertrauen. Das alles können Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen im neuen Niedrigseilgarten in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum Nürnberg Nord erlernen. Ohne Netz, aber völlig gefahrlos, denn das Seil verläuft nur rund 30 Zentimeter über dem Boden.

„Gerade für Kinder und Jugendliche mit mangelndem Selbstwertgefühl und Kinder mit Entwicklungsstörungen, deren Ursache in motorischen Defiziten liegen, ist der Niedrigseilgarten ideal“, erläutert Chefarzt Dr. Viktor Herlitz (li.). Angeleitet von Psychomotorik-Therapeuten, Erlebnispädagogen oder Einzeltherapeuten erlernen die Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie beim Training allein oder in der Gruppe auf dem niedrigen Seil, das oft gestörte Vertrauen zu sich und zu anderen Menschen wieder zu gewinnen.

Niedrigseilgarten
 

Zusammen mit Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann (re.) bedankte sich Herlitz bei den Frauen vom Inner Wheel Club Nürnberg. Sie haben den Niedrigseilgarten mit einer Spende von 10.000 Euro überhaupt erst möglich gemacht. Das Geld kam durch den Verkauf von Bastelarbeiten, selbst gefertigter Marmelade oder Plätzchen beim Weihnachtsbazar zusammen. Inner Wheel-Vorsitzende Gisela Rauscher (mi.) machte nicht nur eine gute Figur auf dem Seil, sondern kündigte an, bei einer Erweiterung des Niedrigseilgarten wieder helfend zur Seite zu stehen: „Das Geld ist hier sehr gut angelegt.“   

Kinder- und Jugendpsychiatrie    

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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