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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 4 >> Herzhilfe - Neue Technik für Rettungsdienste

Herzhilfe - Neue Technik für Rettungsdienste

 

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Je länger das Herzkranzgefäß verschlossen ist, desto mehr Gewebe des Herzmuskels stirbt ab. Für die Diagnose, ob und welcher Herzinfarkt vorliegt, spielt das EKG eine entscheidende Rolle. Umso wichtiger ist es, dass das vom Notarzt im Rettungswagen gemachte EKG elektronisch an die Kardiologen im Krankenhaus mit Herzkatheterlabor übermittelt werden, um alles optimal vorzubereiten.

Die Nachrüstung eines Rettungswagens mit Geräten, die EKG-Ergebnisse, die während der Fahrt von einem Herzinfarkt-Patienten gemacht werden, sofort an das Ziel-Klinikum zu übermitteln, kostet pro Wagen 2.000 Euro. Die Nürnberger Herzhilfe e.V. ermöglichte den vier Rettungsdienst-Organisationen Arbeiter Samariterbund, Bayerisches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und Johanniter Unfallhilfe jeweils eine Nachrüstung. Die Sparda-Bank Nürnberg sowie ein Privat-Sponsor haben je eine Nachrüstung übernommen, den Rest finanziert die Nürnberger Herzhilfe.

MdB Martin Burkert (1. Vorsitzender der Herzhilfe e.V.) und dessen Stellvertreter Prof. Martin Gottwik (Chefarzt a.D:), Prof. Matthias Pauschinger (Chefarzt der Kardiologie im Klinikum), Dr. Jürgen Jessl (leitender Oberarzt der Kardiologie) und Ursula Aichemüller (Schatzmeisterin) überreichten die Spende.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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