Heil- und Wildkräuter - Die wilde Karotte
Es wird angenommen, dass die Gartenmöhre (Daucus carota ssp. sativa) eine Kreuzung der heimischen Wilden Möhre (Daucus carota ssp. carota) und der südeuropäischen Daucus carota ssp. maximus ist.
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Der zweijährige Doldenblütler besitzt eine dünne, helle bis zu 80 Zentimeter lange Pfahlwurzel und ähnelt unserer Gartenkarotte höchstens im Geruch. Ausgegraben im ersten Jahr ist sie jedoch eine Bereicherung in der „wilden Küche“. Die Wurzel ist kalorienarm, enthält Carotinoide, Calcium, Folsäure und Selen. Die Carotinoide begünstigen die Sehschärfe und beugen Nachtblindheit vor. Außerdem schützen sie vor zu hohen Blutzuckerwerten und unterstützen die Leber. Die Heilpflanze kann bis zu 1,20 Meter hoch werden. Der weiße Blütenstand hat, wenn er noch flach gewölbt ist, in der Mitte oft eine schwarzrote „Zentralblüte“. Diese lockt Insekten und Sandbienen an. Zur Fruchtreife neigt sich die Blüte dann wieder dem Zentrum zu, so dass der Samenstand eine Art Körbchen bildet. „Konzentration auf das Wesentliche“ ist die Botschaft dieser Sonnenpflanze, wenn sie als homöopathische Zubereitung verwendet wird. |
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Nähere Information bei Brigitte Addington (zertifizierte Wildkräuterexpertin und Fachkrankenschwester) beim Zentrum für Kräuterkundige weltweit, www.sonnetra.de, Tel.: (09131) 9317296
Autorin/Autor: Brigitte Addington

