Lichtblick - Taschentuchbaum in Blüte
Jahr für Jahr versetzte der Taschentuchbaum neben dem Haus 4 im Klinikum Nord in der Blütezeit im Mai und Juni Patienten, Mitarbeiter und Besucher in maßloses Erstaunen.
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Dann sieht es nämlich aus, als ob Tausende weißer Taschentücher in den Ästen hängen und sanft im Wind hin und her schaukeln würden. Ursache dafür sind große weiße lappenförmige Blätter, die die kugeligen, braunroten Blütenstände umhüllen. In China heißt der Baum denn auch „Auf Wiedersehen-Baum“. 20 Jahre müssen die Bäume wachsen, bis sie ihre volle Pracht entfalten. Außer in botanischen Gärten und diversen Parkanlagen wachsen Taschentuchbäume kaum in „freier Natur“. |
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Dann musste der Baum im Klinikum, der mittlerweile rund 30 Jahre alt ist und dessen Kronenumfang rund zehn Meter beträgt, der Baustelle für das Dr. hc Theo-Schöller-Haus weichen. Um ihn zu retten, wurde er nach einer vorausgegangenen Wurzelbehandlung mit Hilfe einer Rundspatenmaschine komplett mit Ballen herausgenommen und in den Innenhofbereich Haus 14 / Y-Bau im Klinikum Nord umgesetzt. Nun steht er neben dem Ginkgo, den das Klinikum im Rahmen der Aktion „60 Bäume für die Menschenrechte“ im Oktober letzten Jahres gepflanzt und dem Menschenrecht auf Gesundheit gewidmet hat, und wächst und gedeiht. Der Baum im Klinikum Nord bedankte sich für die Rettungsaktion mit einer üppigen Blütenpracht dieses Jahr schon Ende April.
Autorin/Autor: Bernd Siegler

