Navigation überspringen|
Drucken
Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 3 >> Nachsorge - Sparkassenstiftung hilft kranken Kindern

Nachsorge - Sparkassenstiftung hilft kranken Kindern

Schwer und chronisch kranke Kinder, behinderte Kinder, Frühchen, sie alle brauchen Hilfe und Unterstützung nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Und nicht nur sie. Auch für ihre Eltern ist der Übergang vom sicheren Krankenhaus, in dem Ärzte und moderne Medizintechnik das Wohl des Kindes überwachen, in die alleinige Verantwortung für die Gesundheit ihres Kindes emotional sehr belastend.

„Sie müssen erst lernen, mit dieser Verantwortung umzugehen, ohne sich zu überfordern“, berichtet Evi Zschaubitz, einer der Kinderkrankenschwestern, die sich als so genannte „Case Managerin“ um betroffene Familien kümmert. Als Case Manager unterstützen sie die Familien auch bei Behördengängen und bei Anträgen für Hilfsmittel oder Pflegedienste. Darüber hinaus sollen die Familien mit allen Hilfseinrichtungen vernetzt werden.

„Hilfe zur Selbsthilfe“, so beschreibt Salvatorina Braunreuther, Vorsitzende des Klabautermann e.V., die Hauptaufgabe des Nachsorgeprojekts des gemeinnützigen Vereins. Diese Arbeit fand nun auch die Anerkennung der Bayerischen Sparkassenstiftung, die 51.195 Euro für die Weiterbildung von Pflegekräften zu Case Managern spendete.

 

„Es ist gute Sparkassenphilosophie in die Region hinauszugehen. So sollen auch alle Menschen eine gute medizinische Behandlung erhalten, egal ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen“, erklärt Dr. Ingo Krüger, Geschäftsführer der Bayerischen Sparkassenstiftung. Eine Philosophie, die er auch im Nachsorgeprojekt wiederfindet.

Mit der Spende werden drei weitere Pflegekräfte zu Case Managern ausgebildet. “Zuhause bei den Familien sind die Krankenschwestern auf sich alleine gestellt“, erklärt Judith Peltner, Pflegedienstleiterin im Kinderzentrum im Klinikum Süd. Auf dem Stundenplan der neunmonatigen berufsbegleitenden Weiterbildung stehen daher Themen wie Sozialrecht, Gesprächsführung oder systemisches Familienstellen gleichberechtigt nebeneinander.

Autorin/Autor: Doris Strahler

 
Es öffnet sich eine Seite auf klinikum-nuernberg.de mit Notfallinformationen