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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 3 >> Daten und Fakten - Hätten Sie's gewusst?

Daten und Fakten - Hätten Sie's gewusst?

- Gut 3.070 Euro je Einwohner sind laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden im Jahr 2007 in Deutschland für die Gesundheit aufgewendet worden. Insgesamt waren das 252 Milliarden Euro. Das war zwar 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr und damit so viel wie noch nie, aber bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt nahm der Anteil der Gesundheitsleistungen weiter ab. Er beträgt jetzt nur noch 10,4 Prozent.

 

- Pflegenotstand in den USA. Laut Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) sind 116.000 Stellen in den US-amerikanischen Krankenhäusern und weitere 100.000 Stellen in Pflegeheimen und im ambulanten Bereich unbesetzt. Als Gründe zählen insbesondere unattraktive Ausbildungsbedingungen. In den Ausbildungseinrichtungen wird seit Jahren gespart und es fehlt an Lehrpersonal, das zudem schlecht bezahlt wird. Nun stellt die US-Regierung bis zu 100 Millionen Dollar für die Bekämpfung des Pflegekollapses bereit.

 

- Das beste Image von insgesamt 29 abgefragten Berufsgruppen besitzen die Feuerwehrmänner. Schon auf dem zweiten Platz folgen Krankenschwestern und -pfleger, dann die Piloten und auf Platz 4 die Ärzte. Schlusslicht der Skala sind Telekom-Mitarbeiter und Versicherungsvertreter. Sie genießen das geringste Ansehen. Die Meinungsforscher von Forsa haben dazu im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes (DBB) insgesamt 3.112 Menschen in Deutschland befragt.

 

- Die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in der Pflege werden von den Beschäftigten als schlecht beurteilt. Nach dem DGB-Index „Gute Arbeit“ beziehen 40 Prozent der Beschäftigten in der Krankenpflege weniger als 2.000 Euro brutto. In der Altenpflege erhalten 48 Prozent trotz Vollzeitarbeit sogar prekäre Löhne von weniger als 1.500 Euro. Die Vollzeitbeschäftigten in der Krankenpflege überschreiten zudem die vereinbarte Wochenarbeitszeit um rund zehn Prozent.          

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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