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Mitarbeiterumfrage zum Thema: - Die KlinikumZeitung ? ein besonderes Blatt

Zehn Jahre gibt es die KlinikumZeitung. Zehn Jahre, das sind 44 Ausgaben mit insgesamt 580 Seiten. Manche Mitarbeiter des Teams aus Journalisten, Grafikern und Fotografen sind schon seit der ersten Ausgabe im März 1999 dabei, andere erst seit zwei Jahren. Was schätzen Sie an der Arbeit für die KlinikumZeitung, was ist das Besondere?

 

Peter Petrich (58), Pressesprecher, Initiator der KlinikumZeitung, seit 1992 im Klinikum:

Wer hätte das gedacht, wie sich die KlinikumZeitung entwickelt: Sie ist in den zehn Jahren groß geworden und vor allen Dingen gut geworden. Das kommt daher, dass sie journalistisch gemacht und kein Werbeblättchen ist. Sie unterscheidet sich sichtbar von Druckerzeugnissen, die von Agenturen erstellt werden. Der Erfolg gibt dieser Art von Zeitung recht: Die KlinikumZeitung geht weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

 

Jo Meyer (50), Grafikdesigner, seit der ersten Ausgabe für das Layout verantwortlich:

Das Grunddesign festzulegen, war eine interessante Herausforderung. Die Zweifarbigkeit macht die KlinikumZeitung spannend. Schwarz-Weiß wäre zu trist gewesen und vierfarbig und damit richtig bunt passt meines Erachtens nicht für eine Zeitung. Dass die Bilder mehr und auch größer geworden sind, gibt mir beim Layout mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Es bleibt aber immer ein komplexes Jonglieren, weil sich die Texter oft nicht an die Längenvorgaben halten. Gott sei Dank gibt es einen CvD, der gut im Kürzen ist.

 

Oliver Griesbach (46), Produktionsleiter bei der Druckerei Rumpel, begleitet seit der ersten Ausgabe den Druck der KlinikumZeitung:

Der Druck ist jedes Mal aufs Neue eine kleine Terminakrobatik. Die Produktionstechniken verbesserten sich seit den Anfängen in punkto Qualität und Geschwindigkeit, Produktionszeiten verkürzten sich. Bei nahender Drucklegung gilt es, das Papier zu bestellen, die Farbbestände der Klinikumshausfarbe zu überprüfen, schließlich brauchen wir von dem Blau pro Ausgabe rund acht Kilogramm, und ich muss eine 14- bis 16-stündige Maschinenbelegung für den Druck reservieren. Solange dauert der Druck von 15.000 Exemplaren.

 

Bernd Siegler (51), Journalist, schreibt seit der dritten Ausgabe für die KlinikumZeitung, seit 2001 Chef vom Dienst, seit acht Jahren im Klinikum:

Es macht Spaß zu sehen, wie sich die KlinikumZeitung kontinuierlich weiter entwickelt. An Themen mangelt es eigentlich nie. Schließlich decken die Kliniken und Institute das gesamte Spektrum der Medizin ab. Viele Mitarbeiter haben zudem nicht nur ihre medizinischen und pflegerischen Kompetenzen, sondern auch ein spannendes Leben neben dem Klinikum. Für mich ist es wichtig, mit Hilfe der Zeitung dem Klinikum ein Gesicht zu geben und den Bürgern Informationen zu liefern, die für sie einen Gebrauchswert besitzen.

 

Doris Strahler (52), Journalistin, schreibt seit 2002 für die KlinikumZeitung, seit drei Jahren im Klinikum:

Selbst  nach sieben Jahren Mitarbeit sind die Themen der KlinikumZeitung keine langweilige Routine, sondern äußerst spannend. Ich lerne dabei sehr viele unterschiedliche Menschen hautnah an ihrem Arbeitsplatz kennen. Als Nicht-Medizinerin achte ich darauf, das Expertenwissen für den Leser verständlich zu vermitteln. Besonders gerne schreibe ich die Reportage, weil man dort den Platz hat, so richtig in ein Thema einzutauchen.

 

Rudi Ott (55), Fotograf, seit Anfang 2004 für die KlinikumZeitung aktiv:

Die Vielfältigkeit der Fotothemen ist faszinierend, es reicht vom Frühgeborenen, über Clowns in der Kinderklinik, Intensivstation und Operationen bis zur Palliativstation. Von der Art zu fotografieren gibt es keinerlei Unterschied zu ?Bravo-Girl?. Es geht darum, mit Amateuren ein Bild zu machen, das natürlich und nicht gestellt wirkt. Ich muss also in kürzester Zeit mit Menschen, die ich nicht kenne, ein Foto aufnehmen, das spontan inszeniert bzw. inszeniert zufällig aussieht.

 

Axel Bredehöft (44), Journalist und Krankenhausbetriebswirt, schreibt seit der ersten Ausgabe für die KlinikumZeitung:

Ich mag den hohen Grad an inhaltlicher Abwechslung. Die Bandbreite der Themen ist enorm. Das reicht von zutiefst Zwischenmenschlichem über Hochtechnisches bis zu Organisatorischem. Da es im Gesundheitswesen zudem immer wieder die Reform der Reform der Reform gibt, wird es auch bei den Rahmenbedingungen nicht langweilig. Mit einem Wort: Es gibt kaum Wiederholungen. Was ich noch sehr schätze, ist das über Jahre hinweg eingespielte gute Team der KlinikumZeitung.

 

Justina Mehringer (53), Journalistin, schreibt seit zwei Jahren für die KlinikumZeitung:

Ich habe lange als Redakteurin gearbeitet und dann eine Weiterbildung zur Psychogerontologin absolviert. In meiner Arbeit für die KlinikumZeitung ergibt das eine wunderbare Kombination aus medizinischen Sachverhalten und journalistischer Darstellung. Das direkte Gespräch mit vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Klinikums ist sehr reizvoll. Es ist auch gar nicht schwierig, in Kontakt zu kommen, im Gegenteil. Das Klinikum wirkt auf mich wie eine große Familie, in der man mit offenen Armen empfangen wird.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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