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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 2 >> Schöller-Haus - Spatenstich für den Versorgungsgang

Schöller-Haus - Spatenstich für den Versorgungsgang

Mit dem symbolischen Spatenstich für den Versorgungsgang Nord konnte das Klinikum Nürnberg einen wichtigen Schritt zum zukünftigen Dr. Theo Schöller-Haus vollziehen. Dort wird künftig die medizinische und pflegerische Betreuung alter Menschen konzentriert. Neben dem Zentrum für Altersmedizin werden die Geriatrie, alle Intensivstationen der Inneren Medizin, eine geronto-psychiatrische Tagesklinik sowie die Laborbereiche einziehen.

?Wir wollen gerade älteren und häufig verwirrten Menschen Räume bieten, in denen sie sich besser orientieren können, und wir wollen sie bei den Aktivitäten des täglichen Lebens unterstützen.? so Friedl Schöller. Dank der Theo und Friedl Schöller-Stiftung konnte vieles in die Planung für den Neubau aufgenommen werden, was finanziell sonst schwer zu realisieren wäre.

Die beiden Versorgungsgänge Nord und Süd sind die entscheidende Voraussetzung für einen reibungslosen unterirdischen Warentransport und sichern die Anbindung an so wichtige Einrichtungen wie Küche, Näherei, Wäscherei und Zentrallager. ?Damit wird es möglich? so Dr. Alfred Estelmann, Vorstand des Klinikums, ?dass sich Patienten und Besucher ungestört auf den Wegen zwischen den Gebäuden bewegen können.?

Die Baumaßnahme betrachtet Arno Hamburger, stellvertretender Vorsitzender des Klinikum-Verwaltungsrates, als Auftakt für den ?Endspurt in der Generalsanierung? des Nordklinikums, in dem das Dr. Theo Schöller-Haus eine ganz wichtige Rolle spielt. Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, sieht in dem geplanten Neubau eine konkrete Antwort auf die eigentliche gesellschaftspolitische Herausforderung:
Startschuss: Friedl Schöller, Arno Hamburger, stellv. Klinikum-Verwaltungsratsvorsitzender,
 

 ?Wir dürfen nicht nur zeigen, wie ein Land mit den Stärksten umgeht, sondern wir müssen auch Antworten darauf geben, wie wir den schwächeren alten Menschen helfen.? Söder unterstrich nochmals die seitens des Freistaats Bayern zugesagte Förderung von 55 Millionen Euro zu den mit insgesamt 75 Millionen Euro kalkulierten Gesamtkosten.

Autorin/Autor: Axel Bredehöft

 
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