Daten und Fakten - Hätten Sie?s gewusst?
- Wer weniger als sieben Stunden pro Nacht schläft, hat ein dreimal höheres Schnupfenrisiko als ein Langschläfer mit mindestens acht Stunden Nachtruhe. Das ist das Ergebnis einer über vier Jahre angelegten Studie von Medizinern von der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh (USA). Auch die Schlafeffizienz spielt eine Rolle: Menschen, die mehr als acht Prozent der im Bett verbrachten Zeit wach liegen, haben im Schnitt sogar ein fünfmal höheres Risiko, krank zu werden als Menschen, die durchschlafen.
- Ein Drittel der Krankenschwestern in Deutschland erwägen nahezu täglich die Aufgabe ihres Berufes. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Deutschen Berufsverbands für Pflegekräfte e.V. (DBfK) in Krankenhäusern. Darüber hinaus gaben zwei Drittel an, fast täglich widersprüchliche Anweisungen für Patienten bzw. wichtige Informationen zu spät zu erhalten. 83 Prozent halten die Personalausstattung auf ihrer Station für unzureichend.
- 63 Prozent der über 50-Jährigen freuen sich nach dem Urlaub auf ihre Arbeit, bei den 18- bis 29-Jährigen tun dies nur 45 Prozent. Eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts IFAK ergab zudem, dass mehr Frauen (63%) als Männer (50%), mehr Teilzeitbeschäftigte (63%) als Vollzeitbeschäftigte (54%) und mehr Angestellte (57%), als Arbeiter (55%) oder Beamte (51%) ihren ersten Arbeitstag nach den Ferien guter oder sehr guter Dinge beginnen.
- Ärzte verordnen zu häufig Antibiotika bei Kindern und bei Senioren Mittel gegen Asthma und Bluthochdruck. Dies hat der Bremer Gesundheitsökonom Gerd Glaeske in einer Studie der Ersatzkassen herausgefunden. So bekommen bis zu 80 Prozent der Kinder mit Atemwegs- oder Mittelohrinfektionen vielfach fälschlicherweise Antibiotika. 35 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen erhalten zudem neun oder mehr Wirkstoffe in Dauerverordnung ? mit der Gefahr von Wechselwirkungen.
Autorin/Autor: Bernd Siegler

