Zehn Jahre Clown-Projekt e.V.
Sie sind Schauspieler, Tänzer, Clowns, Pantomimen oder auch Pädagogen mit clownesker Weiterbildung ? hinter Clown-Projekt e.V. stehen derzeit sieben Männer und Frauen, die seit 1999 kranke Kinder im Kinderzentrum des Klinikums Süd besuchen. Es wird gesungen, gezaubert, jongliert oder musiziert, vor allem aber viel gelacht.
Was die Clowns machen, hängt von den jungen Patienten und ihrer ganz persönlichen Situation auf der Station ab. Vor allem Kinder mit chronischen Krankheiten, die häufig und länger betreut werden müssen, haben mit dem Clown-Besuch einen festen Termin, auf den sie sich freuen können.
Ein Clown in einer Klinik darf laut dem Dachverband ?Clowns für Kinder im Krankenhaus? nicht jeder werden. Eine geeignete künstlerische Ausbildung und ein gutes Einfühlungsvermögen sowie die Begleitung durch einen erfahrenen Clown als Coach in den ersten Wochen im Krankenhauseinsatz sind wichtige Voraussetzungen dafür.
Geboren wurde die Idee 1985 in New York. Dort trat Michael Christensen zum ersten Mal in einer Kinderklinik als Clown auf. Die Rückmeldung war überwältigend und die roten Nasen in den meist kunterbunten Gewändern wurden im Laufe der Jahre auch in Deutschland zu einer festen Einrichtung in Kinderkliniken. Heute gibt es im Bundesgebiet an die 50 Initiativen.
Der in Nürnberg ansässige Verein Clown-Projekt finanziert seine Auftritte über Spendengelder. Konnte in den ersten Jahren noch jede Woche ein Auftritt im Klinikum realisiert werden, so ist der Clown-Besuch derzeit leider nur noch alle zwei Wochen möglich. Spenden oder auch Sponsoren, die eine Finanzierung über einen Zeitraum übernehmen, sind deshalb sehr willkommen.
Ansprechpartner für Förderer ist die künstlerische Leiterin, Petra Javorsky (Tel.: 0911/274 68 05). Das Spendenkonto lautet: Clown-Projekt e.V., GLS-Gemeinschaftsbank, BLZ: 430.609.67, Konto: 6000.165.400.Autorin/Autor: Axel Bredhöft

