Pflanzaktion - Ein Ginkgo für die Menschenrechte
Der Ginkgo-Baum im Klinikum Nürnberg Nord erinnert an den Artikel 25 der Menschenrechte, der allen Menschen einen Anspruch auf Gesundheit und Wohlbefinden sowie auf Unterstützung während Mutterschaft und Kindheit gewährt. Die Pflanzung des stattlichen Baumes fand im Rahmen der Aktion ?Bäume für die Menschenrechte? statt, die das Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg (KuF) und das Gartenbauamt im März 2008 ins Leben gerufen hat. Insgesamt wurden in der Stadt 60 Ginkgos als lebendiges Bekenntnis zu den Menschenrechten gepflanzt.
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?Wir können die Menschenrechte nur wirklich werden lassen, wenn sie in unseren Herzen leben?, meinte KuF-Mitarbeiter Lienhard Barz, Initiator und Koordinator des Projektes, bei der Pflanzung im Klinikum Nord am neuen Eingang zum Y-Gebäude (zwischen Haus 14 und 17). Die Menschenrechte sollen, 60 Jahre nach ihrer Proklamation, ?in der ganzen Stadt Wurzeln schlagen?. Als erstes Nürnberger Krankenhaus hat sich das Klinikum dieser Aktion angeschlossen. ?Als kommunales Krankenhaus fühlt sich das Klinikum Nürnberg besonders dem Artikel 25 der Menschenrechte verpflichtet, der das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen im Auge hat?, erklärte Dr. Andreas Becke, Stellvertreter des Klinikum-Vorstands. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei für Becke der diskriminierungsfreie Zugang zur bestmöglichen Medizin: ?Wir behandeln alle Patienten, die wegen ihrer körperlichen und seelischen Nöte zu uns kommen ? mit der Betonung auf alle. Das ist einer unserer zentralen ethischen Grundsätze.? Soziale Herkunft, Religion oder ethnische Zugehörigkeit spielten dabei keine Rolle. Dieses Prinzip gelte selbstverständlich auch für die Schwere und die Begleitumstände der Erkrankung. Becke sieht die Pflanzung des Ginkgos jedoch nicht nur als Bekenntnis zu diesem Menschenrecht, sondern auch als Herausforderung an: ?Wir werden dafür sorgen, dass er wächst und gedeiht.? |
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Autorin/Autor: Doris Strahler

