Liebe Leserin, lieber Leser
Krebs ist längst keine Todesdiagnose mehr, doch noch immer ist die Nachricht
?Sie haben Krebs? für Patienten und deren Angehörige ein Schock, der
Angst und Depressionen auslöst. Bei einer Studie der Klinik für Psychosomatik
stellte es sich jetzt heraus, dass die psychische Belastung davon
abhängt, welches Organ vom Krebs betroffen ist. Um dem Patienten in seiner
von Angst und Depression gekennzeichneten Situation helfen zu können, muss
man seine seelische Belastung erkennen.
Dazu hat die Klinik eigens ein Kommunikationstraining für Ärzte entwickelt,
von dem nicht nur Mediziner des Klinikums profitieren .
Dank Früherkennung, exakter Diagnostik und interdisziplinärer Zusammenarbeit
und dank des medizinischen Fortschritts sind die Heilungschancen
bei Krebs in den letzten Jahrzehnten langsam aber stetig gestiegen. Mehr
dazu finden Sie in den Beiträgen zum neuen Lungentumorzentrum , das
nun auch zertifiziert wurde, zum Brustzentrum und zur Therapie von
Blasenkrebs. Andere Krankheiten stehen in der öffentlichen
Aufmerksamkeit oft im Schatten des Krebses. Bei der Behandlung
eines Schlaganfalls lässt das Klinikum dank Telemedizin kleinere Krankenhäuser
an seiner Kompetenz teilhaben.
Eine neues Programm gibt zur Behandlung von Fettsucht bei
Kindern. Während die Schuppenflechte mit Salben, Licht und Biologics
behandelt wird , kommen gegen den Tinnitus beispielsweise Magnetstrahlen
zum Einsatz Dieses und vieles mehr finden Sie in dieserAusgabe.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen
und einen guten Start ins Neue Jahr
Autorin/Autor: Bernd Siegler

