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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2009 >> Ausgabe 1 >> Ausstellung - Bilder einer Borderlinerin

Ausstellung - Bilder einer Borderlinerin

?RawVision ? Bilder einer Borderlinerin? heißt die Sonderausstellung mit Bildern von Karin Birner im turmdersinne am Spittlertorgraben, Ecke Mohrengasse. Birner, 1963 in Nürnberg geboren, erlebte mit Anfang 20 ihre erste persönliche Krise und begann in einer psychosomatischen Klinik zu malen.

1992 legte sie sich ihren Künstlernamen KOMAMOK zu, eine Verschmelzung der Wörter Koma und Amok, die für die beiden Pole stehen, zwischen denen sich Birner emotional bewegt. Die ganze Bandbreite des Borderline-Erlebens und damit verbundene starke, gegensätzliche Gefühle wie Verzweiflung, Wut aber auch Hoffnung und Euphorie setzt sie mit dem Pinsel in reduzierte Formen und expressive Farben um und macht ihr inneres Erleben für den Betrachter unmittelbar sichtbar. Seit 2002 widmet sich Birner vollständig der Kunst und leitet eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Borderline-Störung. Der turmdersinne zeigt noch bis zum 11. Januar zwölf Werke der Künstlerin.

 

Weitere Informationen unter www.turmdersinne.de oder unter Tel (0911) 9443281.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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