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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2008 >> Ausgabe 4 >> Transplantationen - Organspendepreis in Bronze

Transplantationen - Organspendepreis in Bronze

Organtransplantationen können vielen kranken Menschen das Leben retten, doch die Spendenbereitschaft der Deutschen ist gering. Nur eine Minderheit trägt einen Organspendeausweis mit sich, obwohl viele im Falle ihres Todes durchaus mit einer Organspende einverstanden wären. Jahr für Jahr sterben Patienten an ihrer Krankheit, weil keine ausreichende Zahl an Organen zur Verfügung steht.

Für mehr Spendenbereitschaft setzt sich deshalb das Klinikum Nürnberg ein und wurde nun mit dem Organspendepreis in Bronze ausgezeichnet. Dank des großen Engagement der Transplantationsbeauftragten des Klinikums gelang es, im letzten Jahr dreizehn Organspender zu gewinnen. Im Jahr davor waren es nur drei gewesen. Die Auszeichnung in Gold ging an die Uniklinik Würzburg für 20 vermittelte Transplantationen, Silber an das Krankenhaus Mühldorf am Inn, das mit seinem Engagement erst begonnen hat und schon zwei Spender vermitteln konnte.

Da die Spendenbereitschaft in den letzten Jahren zurückgegangen ist, will sich das Klinikum Nürnberg in Zukunft verstärkt dafür einsetzen, die Menschen vo Ort über den Ablauf und den enormen medizinischen Nutzen von Organtransplantationen zu informieren. ?Wenn die Menschen die Erfolge sehen könnten, dann wären sie auch zur Organspende bereit?, ist sich Dr. Dr. Niklewski, der im Klinikum Nürnberg für den Bereich Medizin verantwortlich ist, sicher.
Auszeichnung: Von Bayerns Sozialministerin Christa Stewens erhielten Dr. Dr. Günter Niklewski und Oberarzt Dr. Hans-Jürgen Heppner (v.r.n.l.) für das Klinikum Nürnberg den Organspendepreis in Bronze
 

Im Internet kann man sich unter www.organspende-info.de einen Organspendeausweis herunterladen

Autorin/Autor: Doris Strahler

 
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