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Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2008 >> Ausgabe 3 >> Psychiatrie - Volleyball als Reifeprüfung

Psychiatrie - Volleyball als Reifeprüfung

Ein kleines Jubiläum konnte die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Juni feiern: Bereits zum 15.Mal wurde im Klinikum Nord das Volleyball-Turnier ausgetragen. Bei idealen äußeren Bedingungen kämpften fünf Mannschaften um den Sieg; diesmal ging der Wanderpokal an das Team vom Haus Dönus der Drogenhilfe Mudra in Nürnberg.

Den besonderen Stellenwert des Turniers erläutert der langjährige Organisator Günther Aurnhammer: ?Die Teams setzen sich ausschließlich aus Patienten und deren Angehörigen zusammen. Über den Sport kommen sie in Kontakt und lernen sich kennen. Für viele ist es eine enorme Leistung, vor Publikum zu spielen. Fast eine Art Reifeprüfung.?

Der Fachkrankenpfleger für Psychiatrie sieht in dem Turnier eine gute Möglichkeit, zwischen den verschiedenen sozialen Einrichtungen den Austausch zu pflegen. Schließlich kommen die Mannschaften schon traditionell aus Häusern der Stadtmission, dem Berufsförderungswerk (BfW), den Selbsthilfegruppen wie Pandora und Mudra sowie der Psychiatrie im Klinikum Nürnberg. Das Turnier ist, so Aurnhammer, zu einer ?richtigen Begegnungsstätte für Patienten der Psychiatrie gewachsen?.

Begegnung: Beim Volleyball-Turnier, das der Fachkrankenpfleger Günther Aurnhammer organisiert, steht das Kennenlernen und der Austausch im Vordergrund
 

Rund um den Platz hinter dem Haus 30 gab es diesmal auch eine Menge Kultur: Neben der Circle Song Gruppe der Musiktherapie von der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) boten Nia und Fanta Aktionstheater vom Verein Clown-Projekt.

Dass ein Turnier in diesem Rahmen durchgeführt werden konnte, war erneut der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Nürnberg zu verdanken. So war es zum Beispiel möglich, allen Beteiligten Essen und Getränke im Turnier-Café anzubieten.           

 

Wer den Förderverein finanziell oder mit Sachspenden unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Kontakt: thomas.brandl@klinikum-nuernberg.de, Spendenkonto: Evangelische Kreditgenossenschaft Nürnberg, BLZ: 520.604.10, Konto: 3500.223.

Autorin/Autor: Axel Bredehöft

 
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