Liebe Leserin, lieber Leser
Ohne Forschung gibt es keinen medizinischen Fortschritt. Wissenschaft und Forschung finden aber nicht nur in den Universitätskliniken oder in den Laboratorien der Industrie statt, sondern auch in großen Krankenhäusern der maximalen Leistungsstufe wie dem Klinikum Nürnberg ? und das nah am Patienten und an der klinischen Praxis. Bundesweit einmalig ist das Modell, Lehre, Forschung und Dienstleistung im Bereich Geriatrie eng miteinander zu verknüpfen. Die Geriatrie und die Geriatrische Tagesklinik des Klinikums, der Lehrstuhl für Gerontologie in Erlangen und das Institut für Biomedizin des Alterns in der Heimerichstraße in Nürnberg arbeiten daher Hand in Hand. Die Reportage dieser Ausgabe blickt hinter die Kulissen des Instituts, das seit Jahrzehnten daran arbeitet, die Geheimnisse des Alterungsprozesses zu entschlüsseln (siehe S.3). Und das mit Erfolg: Einen Preis gab es jüngst für eine Studie zur Mangelernährung im Alter (S.6), ein Problem, das noch gar nicht so richtig in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vorgedrungen ist. Auch andere Kliniken und Institute des Klinikums beteiligen sich an der Entwicklung neuer Medikamente und Therapien ? selbstverständlich nur mit Zustimmung der Patienten und unter strenger Kontrolle aller Symptome, Wirkungen und Nebenwirkungen. Lange Tradition hat dies in der Klinik für Onkologie, die seit Jahren eine eigene Studienzentrale betreibt (S.12). Neu im Klinikum ist nun das Studienzentrum, (S.12), das wissenschaftliche Studien im Klinikum unterstützend begleiten soll.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.
Autorin/Autor: Bernd Siegler

