Navigation überspringen|
Drucken
Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2008 >> Ausgabe 2 >> Geburtshilfe - Gast aus Brandenburg

Geburtshilfe - Gast aus Brandenburg

Drei Fälle von Kindstötungen in jüngster Zeit führen in Brandenburg zu heftigen Diskussionen. Können anonyme Geburten die Gefahr von Kindstötungen verhindern? Dieser Frage gingen die brandenburgische Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (re.) und die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Martina Münch und Roswitha Schier bei ihrem Aufenthalt in Nürnberg nach.

Nach einem Besuch beim katholischen Verein Donum Vitae sprachen die drei Brandenburgerinnen im Klinikum Süd u.a. mit Prof. Cosima Brucker, Chefärztin der Frauenheilkunde (li.). In Bayern ist die anonyme Geburt zwar nicht legal, doch werden zum Schutz des Kindes und der gebärenden Frau anonyme Geburten im Klinikum Nürnberg ?als letzter Ausweg für die Frauen geduldet?, so Brucker. Die bayerischen Justizbehörden werten anonyme Geburten als Ordnungswidrigkeit, die nicht weiter verfolgt wird. Folglich sind sowohl die Geburt wie auch Untersuchungen während der Schwangerschaft anonym möglich. Die Hebammen und Ärzte der Geburtshilfe im Klinikum übernehmen dabei die medizinische Betreuung, die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes katholischer Frauen die Beratung der Frauen. Die Zahl der anonymen Geburten liegt jedes Jahr unter zehn Geburten.

Geburtshilfe

Autorin/Autor: Doris Strahler

 
Es öffnet sich eine Seite auf klinikum-nuernberg.de mit Notfallinformationen