Darmzentrum - Zusammen gegen den Darmkrebs
Oft fängt der Darmkrebs ganz harmlos an. ?Es gibt kaum Symptome, kaum Alarmzeichen?, erläutert Prof. Christoph-Thomas Germer, Chefarzt der Allgemein, Viszeral- und Thoraxchirurgie. In der Regel entwickelt sich der Krebs aus Polypen, zunächst gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut, die sich im Laufe von etwa sechs bis zehn Jahren zu bösartigen Tumoren entwickeln. Wenn sich der Darmkrebs durch krampfartige Schmerzen, Blut im Stuhl, Müdigkeit oder Gewichtsverlust bemerkbar macht, kann es oft schon zu spät sein.
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Die Polypen können bei einer Darmspiegelung erkannt und beseitigt werden. Eine solche Coloskopie zählt zu den effektivsten Methoden bei der Früherkennung von Darmkrebs. Doch viele meiden den Weg zu dieser Vorsorgeuntersuchung beim Facharzt, weil sie Angst vor der Spiegelung haben oder auch aus Scham. Eine verpasste Chance, denn Darmkrebs kann im Gegensatz etwa zum Lungenkrebs durch Früherkennung nahezu komplett verhindert bzw. geheilt werden. Lautet die Diagnose dann doch Darmkrebs, dann gewährleistet das neue Nürnberger Darmzentrum im Klinikum die bestmögliche Behandlung. In der von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Einrichtung arbeiten verschiedene Experten unterschiedlicher Fachrichtungen des Klinikums u.a. mit spezialisierten niedergelassenen Gastroenterologen eng zusammen. In einem wöchentlich einberufenen onkologischen Arbeitskreis, dem so genannten Tumorboard, legen Experten die für jeden Patienten individuell erforderliche Behandlung fest. |
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Neben der großen Erfahrung der Operateure spricht die Einhaltung strenger Richtlinien für das hohe Leistungsniveau des Darmzentrums: So ist etwa bei einem bestimmten Krankheitsverlauf eine Chemotherapie zwingend vorgeschrieben, doch wird dies in anderen Einrichtungen längst nicht immer so gehandhabt. Zudem bestätigen verschiedene Studien, dass die Lebenserwartung nach einer Behandlung in einem fachlich anerkannten Darmzentrum deutlich höher liegt.
Für weitere Informationen ist das Nürnberger Darmzentrum unter (0911) 398-7450 zu erreichen.
Autorin/Autor: Axel Bredehöft

