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Wissenschaft hautnah - Klinikum bei der ?Langen Nacht?

Dass Wissenschaft viele Menschen begeistern kann, das bewies die ?Lange Nacht der Wissenschaften? in Nürnberg, Fürth und Erlangen im Oktober 2007. Mehr als 20.000 Interessierte fuhren mit Shuttle-Bussen quer durch das Städtedreieck, um bei über 300 Einrichtungen Einblicke in die Forschung von Unternehmen, wissenschaftlichen Instituten und Vereinen zu gewinnen und am Abenteuer Wissenschaft zu schnuppern.

Mit zwei Angeboten war das Klinikum mit von der Partie: Von 18 Uhr bis nach Mitternacht bewiesen im Klinikum Nord das Schlafmedizinische Zentrum sowie das Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und die Medizinische Physik, dass Wissenschaft nicht nur höchst interessant, sondern auch verstehbar und erlebbar ist.

?Drei im Weckla ? drei im CT? lautete der Titel für das Programm von Radiologie und Medizinischer Physik. Am Beispiel von Lebensmitteln demonstrierten Ärzte und Physiker wie sich Obst, Gemüse oder gar drei Bratwürste im Weckla in der Computertomografie, Magnetresonanztomografie, digitalen Mammografie oder Subtraktionsangiografie darstellen. Besonders die Bratwürste kamen bei den vielen Besuchern gut an. ?Bei der groben Fränkischen sind die Fleischbrocken gut erkennbar, die Kulmbacher Bratwurst ist eher ein Einheitsbrei?, erklärte Medizinphysiker Roland Simmler.

Demonstrationen der Wissenschaft
 

Die Pneumologie und die Psychiatrie boten im Schlafmedizinischen Zentrum einen ?Rundgang durch die Welt des Schlafes?. Das Nürnberger Schlafmedizinische Zentrum ist eines der größten und modernsten Schlaflabore Deutschlands. Dort werden Störungen des Schlafes und des Schlaf-Wach-Rhythmus diagnostiziert und behandelt. Schlafstörungen sind häufig und in der Regel harmlos, manchmal aber beeinträchtigen sie die Lebensqualität erheblich und sind sehr gefährlich. Der ?Sekundenschlaf? am Steuer eines Fahrzeuges ist nur ein Beispiel dafür.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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